25. Mai 2005
Fast in jeder Stadt gibt es Taxistände. Die Wagen stehen in einer Ordnung in Reih und Glied. Die Fahrer beschäftigen sich mit ihren Wagen, lesen Zeitung oder finden sich zu einer Unterhaltung in Gruppen zusammen. Das Tun wird nur immer wieder unterbrochen, wenn ein Fahrer sich zur nächsten Fuhre aufmacht. Wer selbst noch nie als Taxifahrer gearbeitet hat, beobachtet die Szenerie meist nur von außen und ohne die Tätigkeiten wirklich im Detail mitzubekommen. Man fragt sich, sind das nun Konkurrenten um die nächste Fuhre, die sich durch die Ordnung am Taxistand quasi in einer Zone des Waffenstillstandes befinden, oder sind es Kollegen und Leidensgenossen, die das gleiche Schicksal teilen die Wartezeit irgendwie totschlagen zu müssen.
Die New York Times hat Fahren auf dem riesigen Taxistand des New Yorker Kennedy Flughafens eine Fotoserie gewidmet und erzählt mit Bilder und den Bildunterschriften von dem Sorgen der Fahrer oder, wie sie die lange Zeit, wartend auf die nächste lukrative Fahrt, verbringen.