22. Januar 2005
Der Berliner Martin-Gropis-Bau widmet dem Fotografen Robert Capa eine Retrospektive. Capa war anerkannter, wenn nicht der bedeutendste, Kriegsfotograf, der mit seinen Bildern versuchte den Leiden und dem Schrecken der Kriege Ausdruck zu verliehen. So sehr er den Krieg hasste, so sehr hat er es sich zur Aufgabe gemacht den Schrecken wiederzugeben. Als Weggefährt des kürzlich verstorbenen Henri Cartier-Bresson hat er mit ihm und David Seymore die Bildagentur Magnum gegründet. Mit 40 Jahren wurde er 1954 während seiner Arbeit von einer Miene tödlich getroffen.
Die Ausstellung ist auf jeden Fall eine Reise wert. Alle Capa Fans und Interessierte können neben der Berliner Retrospektive die Capa Austellung “MAGNUM Faces of History” im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe besuchen. Die Ausstellung ist Teil der diesjährigen 3. Triennale der Photographie in Hamburg und findet vom 22. April bis zum 31. Juli statt. Ein spannendes und interessantes Austellungsjahr liegt vor uns.
andreas kuhn schrieb am 06. August 2006 um 13:17 Uhr:
die ausstellung in berlin war absolut ergreifend und beeindruckend. hoffentlich gibt es ähnliches sehr bald wieder in deutschland zu sehen!