05. Januar 2004
Ich frage mich immer noch wie ich auf die Idee gekommen bin ein monströses Ikea Regal in eine eine ziemlich kleine Abstellkammer zu stellen. Genauso so von Sinnen musste ich gewesen sein am letzten Freitag mich ins schwedische Möbelchaos zu stürzen. Naja, nach ein paar Stunden Gedränge, Geschubse und einer etwas längeren Kassenwartezeit hatte ich ein Gorm plus passenden Aufsatz im Auto verstaut und nach Hause geschleppt.
Pünktlich zu Nachweihnachtszeit und etlichen Missbrauch diverser Haushaltsgeräte hatten wir auch einen Nussknacker auf unsere Liste und natürlich gab es alle erdenkliche Küchenutensilien ausser eben einen Nussknacker. Djavu… Als ich zu unserem Umzug nach Hamburg vor zwei Jahren meine altersschwache Knoblauchpresse durch ein neues Ikeamodell ersetzten wollte, konnte ich erst nach dem dritten Besuch eine mein eigen nennen. Bei Küchenutensilien bin ich wohl voll Ikea Mainstream.
Also lagen am Samstag schön verteilt die Gorm Teile in unserer Wohnung verstreut. Für alle nicht Ikeafitten. Gorm ist ein Kellerregal aus extra weichem Holz in dass die Regalbretter mit riesigen Sechskantschrauben befestigt wird. Wozu das führt kann man sich ja denken, nur nicht zu fest anziehen sonst…
Natürlich ist diese Ding inklusive Aufsatz zu gross, um bequem im Flur montiert zu und dann ich die Abstellkammer geschoben zu werden. Die letzte Baustufe musste im sehr begrenzten Raum der Kammer erfolgen. Meine Einlagen dabei sind der eines Schlangenmenschen würdig gewesen. Aber trotzdem am Schluss das etwas wackelige Gebilde mit zwei Schrauben an die Wand geknallt und es steht. Endlich Ordnung…
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