24. November 2004
Jede größere Stadt ist von einer Unterwelt durchzogen. Dunkle Röhren schlängeln sich im Boden, nur kurz unterbrochen durch Oasen des Lichts, die den Menschen einen Zugang zur Welt der U-Bahn bieten. Fasziniert blickt man von diesen Punkten in die dunklen Öffnungen rechts und links des Bahnsteiges, jetzt eine Taschenlampe und mit einem Schaudern auf dem Rücken diese Welt erkunden.
Julia Solis hat nicht nur eine Taschenlampe, sondern auch ihre Kamera mitgenommen, um die unterirdischen Mysterien in Bildern einzufangen. Ihre Arbeit hat sie als Buch New York Underground veröffentlicht und einen Auszug der Bilder wird in einer Galerie online gezeigt.
Gruselige Bilder einer realen Welt, die auch genausogut der virtuellen Welt eines aktuellen Action Computerspiels entstammen könnten. Ab jetzt wird der Blick in die dunklen Öffnungen während des Wartens noch anziehender.
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