30. Januar 2005
Die Serie der Online Fotomagazine geht weiter. Diesmal habe ich mich dem mooncruise* Magazin gewidmet. Das Magazin gehört zu den schon etwas bekannteren in diesem Bereich und erscheint als Flashmagazin im Zwei-Wochen-Rhythmus. Zur Zeit aktuell ist die Ausgabe 11. Im Gegensatz zum Making Room Magazin hat mooncruise* keine redaktionellen Teil zum Thema Fotografie im allgemeinen. Jedoch präsentiert sich jeder Künstler mit einer kurzen Biographie, ein paar Worten zu seiner Technik und Arbeit. Jede Ausgabe ist mit elektronischer Musik wechselnder Künstler unterlegt. Für genauere Information zum Musikkünstler hilft eine Playlist. Wem dieser Musikstil zusagt, kann also sein iTunes getrost geschlossen lassen. Für Andere ist die Musikuntermalung selbstverständlich auch abschaltbar.
Den Schwerpunkt des Magazins bilden aber die Fotografen und ihre Arbeiten. Die Stilrichtung bewegt sich in der Contemporary Photography. Ausgabe 11 präsentiert die Werke von Patrick Jelen, der zeigten will, dass Porträts und Stilleben miteinander in Verbindung gebracht werden können, um eine Geschichte zu erzählen. Was ihm, wie ich finde, sehr gut gelungen ist. Beim Betrachten der beiden Bilder ergibt sich im Kopf eine interessante Geschichte über die abgebildete Person. Einen weiteren Beitrag zur aktuellen Ausgabe leistete Chaniga Chaipan, der seine Personenaufnahme durch geschickte Auswahl des Ausschnitts aufwertet. Zur Ausleuchtung benutzt er keine Fotolampen oder Blitze, sondern normale Glühbirnen, um eine einzigartige Lichtstimmung zu erzeugen. Jaime Alvarez will zeigen, dass die Fotografie uns überall umgibt und, dass wir möglicherweise dem Irrglauben erliegen, dass Alles was auf einen Film aufgenommen ist auch das ist, was tatsächlich in diesem Moment passiert ist. Marcel Theodore Anthony Bosch hat sich als Ziel gesetzt in seinen Bilder die raue, unbearbeitete Romanik und Poetik zu verarbeiten. Wie er schreibt, benötigen seine Bilder wenig Worte und sollen für sich selbst wirken und Gefühle erzeugen. Einige seiner Bilder sind auf den ersten Bild schockieren und wirken erst auf den zweiten Blick. Für Jennifer Cox ist jedes ihrer Bilder eine eigene kleine Insel. Bei der Suche nach diesen Inseln vergisst sie sich selbst und konzentriert sich ganz auf die kleine Welt. So scheinen ihre Arbeiten als Bilder aus Träumen.
moocruise* Magazin coole Contemporary Photography unterlegt mit cooler Musik.
Jazznrhythm schrieb am 03. Februar 2005 um 13:57 Uhr:
Ganz allgemein: Thanks für die Links und Hinweise. Ich kannte den Blog nicht, aber ich nehme ihn mal ins Blogrolling von mir auf.