06. Juni 2005
Arbeiten mit Spiegelungen in Perfektion zeigt Jeffery Aaronson. Die Komposition geht so weit, dass es schwer wird die beiden Motive, die durch die Spiegelung zu einem verschmelzen, auseinander zu halten. Sie scheinen zu Einem zusammen zuwachsen. Leicht irritiert fragt sich der Betrachter, ob das Graffiti nun wirklich auf der Seite des Wagens ist oder nur eine Spiegelung der Wand neben der das Auto abgestellt ist? Stehen die Auslagen auf der Strasse oder spiegelt das gegenüberliegende Haus nur im Schaufenster? Ist der Barkeeper nun drinnen oder drausen.
Mit diesen surrealistischen Arbeiten schafft es der Künstler eindrucksvoll die Wahrnehmung der Motive komplett zu verschieben und sie fast gänzlich von der Realität zu trennen, ohne dabei zu digitalen oder fotografischen Tricks greifen zu müssen.
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