19. Januar 2005
Ist Spam wirklich inspirierend? Nein? Ja? Ja kann man nicht wirklich schreiben, oder? Vielleicht ein wenig?
Aber genau daran denke ich gerade. Der Schockwellenreiter sammelt die Ergüsse der Nigeriaspammern und immer wieder tauchen in Blogs Lästereien und Spot über die Dreistigkeit und Formulierungen der Emails auf, zuletzt habe ich eine bei WorldWideKlein gelesen. Die Fortsetzung und Steigerung all dessen ist Spamgraffiti. Dort wird mit Spam eine Onlinekunst-Installation betrieben. Aus verschiedenen Email Adressen wird jeweils eine virtuelle Umgebung mit Spam gefüttert. In verschiedenen Ebenen wandern die jeweils 25 neusten Spams durch die Installation, der aktuellste jeweils oben. Die Adressen bestehen unterschiedlich lange und wurden auf verschiedene Weise verwendet und hatten zum Teil ein Vorleben im normalen Einsatz. Ein wenig Forschung steckt laut Spamgraffiti auch dahinter. Durch die verschiedenen Zwecke für, die die Adressen einmal angelegt wurden, kann man erkennen welcher Einsatz besonders Spam gefährdet ist. Jetzt bleibt immer noch die Frage, ob Spam inspirierend ist oder, ob solche Aktionen nur eine Art sind sich im verzweifelten Kampf Luft zu machen oder Galgenhumor vor dem Ende der Benutzbarkeit von Email oder…
Ich will übrigens trotzdem keinen. Auch nicht, um selbst zu erforschen, ob er mich inspiriert.
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