18. Dezember 2005
1959 in Denver geboren lebt und arbeite die amerikanische Fotografien zur Zeit in San Francisco. Nach dem Studium der spanischen Literatur hat sie bis 1990 das Academy of Art College in San Francisco besucht. Seit 1989 sind ihre Arbeiten in Ausstellungen zu sehen.
Camille Solyage sucht in ihren Bildern die Einfachheit der Komplexität. Die höchste Form findet sie in der Vielschichtigkeit der Natur. Die sie in ihren Arbeiten soweit reduziert bis sich Komplexität in puristische Ordnung auflöst. Das Ergebnis sind Arbeiten weit weg von der normalen Naturfotografie. Vielmehr spiegelt sich die Essenz und die innewohnende Ordnung in ihren lyrischen und stillen Arbeiten wieder. Soweit, bis die monochromen Arbeiten weg von den Motiven selbst zu Objekten werden. Einfache Eleganz liegt in ihren High Key Arbeiten der Serie „Red Crowned Cranes“. Für Anhänger puristischer schwarz/weiss Fotografie ein weiterer Leckerbissen. Quallen, den bei der Fortbewegung mit eines der elegantesten Geschöpfe, widmet sie die Serie „Jellyfish Studies“.
Betrachtet man die Mathematik, so ist die Kugel gleichzeitig der komplexestes und puristischste Grundkörper. Dies gepaart mit dem hohen Stellenwert, den die Kugel in der Natur bis hinaus in das Universum einnimmt, hat Camillie Solyaga zu einem Projekt inspiriert. 4πR² ist eine Studie mit 32 Fotogrammen, zu deren Erstellung die Künstlerin Licht durch verschiedene Flüssigkeiten auf Fotopapier projiziert hat. Für sie ein Weg die unbegreifliche Gesamtheit des Univisums durch Reduktion erfassbarer zu machen, der Sprung aus dem Mikrokosmos des Fotolabors hinaus in dem gesamten Makrokosmos, um für sich die gesamte Welt im kleinen begreifbar zu machen.
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