15. November 2004
So langsam scheint die Qualität der Kameras in Handys ein Niveau zu erreichen, um sie für den einen oder anderen fotografischen Zweck einzusetzen. Nokia hat dem Fotografieren mit Handy, sprich Telefon, gleich einen Namen gegeben: Fonetography.
Für die Ausstellung Fonetography hat Nokia 25 namhafte Fotografen, Designer, Künstler und Musiker mit dem neuen 7610 ausgestattet und sie gebeten sich von der neuen Technik inspirieren zu lassen und einen Moment festzuhalten. Für jeden Künstler, der sich bereit erklärt hat, hat die britische Niederlassung des finnischen Unternehmens 2.000 Pfund an Mencap, die größte britische Hilfsorganistation für lernbehinderte Menschen, gespendet. Ebenso wurden die Erlöse aus der Versteigerung der Fotografien gespendet.
Zu sehen sind die Bilder in einer Ausstellung in London. Leider stand die moderne Technik bei der Präsentation der Bilder nicht im Vordergrund. Die Austellungsvorschau im Internet zeigt leider nur kleine Thumbnails auf denen sich kaum etwas erkennen lässt. Schade eigentlich, wäre sicher interessant zu sehen. Aber vielleicht kommt ja jemand in London vorbei.
09. November 2004
A, B, C… Abba Richman hat in vier Monaten Arbeit alle Buchstaben das Alphabet als Fotografien festgehalten. Er hat dabei aber nicht irgendwelche Schriftzüge oder Plakate abgelichtet. Alle Buchstaben ergeben sich aus der Form des Motivs und geschickter Auswahl des Ausschnitts, manchmal wird kurzerhand der Schatten des Motivs mit in den Buchstaben integriert. Auch, wenn auf einigen Bildern der Buchstabe etwas gesucht werden muss, ist es doch eine interessante Arbeit.
04. November 2004
Die Fotografie durch ein Mikroskop geht weit über die normal Macrofotografie, so, wie sie die meisten schon versucht habe, hinaus. Durchs Mikroskop eröffnet sich eine Welt, in der sich die Natur in ihren schönsten Farben und bizzarsten Formen zeigt.
Seit 30 Jahren schreibt Nikon den ”Small World” Wettberwerb aus, der sich eben dieser Mikroskopfotografie widmet. In der Galerie werden die Gewinner des 30. Jubiläumswettbewerbs 2004 präsentiert. Alle Aufnahmen wurden durch ein Lichtmikroskop gemacht. Wer sich nach dem Betrachten der Galerie die faszinierenden Bilder auch dem eigenen Computer holen weil, kann sich den angebotenen Bildschirmschoner runterladen. Er wird in drei Größen bis hin zu 1152 x 864 angeboten, leider aber nur für Windows. Der Wettbewerb steht nicht nur Wissenschaftlen offen, sondern jeder der Aufnahmen durch ein Lichmikroskop angefertigt hat, kann diese bereits für den Wettbewerb 2005 einsenden.
Eintauchen in eine bizarre, farbenfrohe Welt jenseits unserer menschlichen Augen…
02. November 2004
Als Rost bezeichnet man das Korrosionsprodukt aus Eisenoxid und Wasser [...]. Es bildet sich bei Raumtemperatur durch Oxidation von Eisen und Stahl in Gegenwart von Sauerstoff und Wasser. (Quelle: wikipedia)
Ingenieure sehen in Rost die chemische Oxidation von Metallen, die es zu vermeiden gilt. Andere, darunter Fotografen, sehen das Farbenspiel in Braun und Rot oder die bizarren Formen, die durch diese Oxidation entstehen, oder der Mythos, der von verfallenen Industrieruinen ausgeht. Die Bilder auf Rustfetish sind vollstndig eben dieser Faszination fr die Farben und Formen des Rosts gewidmet. Einen Blick ist auch das ”Rust Alphabet” wert. Nebenbei werden die Bilder in einem bemerkenswerten Design pr伤sentiert. Wer selbst das fotografische Interesse an Rost teilt, kann eigene Bilder einsenden, die in einer “Open Gallery” gezeigt werden.
Rost, fr die einen ist er technisch nchtern und negative belastet Verfall und Problem, f켼r die anderen Faszination, ein interessanter Gegensatz.
01. November 2004
Mehrere, meist schwarze/weisse, fotografische Essays in einer schlichten Präsentation zeigt Mustard Gas Party. Unter dem “Modern Ruins” finden sich oft gespenstische Bilder verfallener Reste menschlicher Architektur. “Homeopathic Settlement” ist ein Essay mit alten, einsamen Häusern, die einen Gruselschocker entsprungen sein könnten. Ebenso “A Pilgrim’s Hospice” leere, verlassene Räume eines Krankenhauses, Licht fällt durch ein Fenster und zeichnet Streifen in die staubige Luft. Ansehen und Gruseln…
27. Oktober 2004
Bilder, um Friede und Verständnis für andere Menschen zu fördern
Einer der besten Gründe sich die Macht der Fotografie zu nutze zu machen. Photo for Peace ist ein Projekt des Peace Corps. Dort können die freiwilligen Helfer die Eindrücke und Erfahrungen durch Fotos teilen, die sie während ihrer Aufenthalte rund um die Welt gesammelt habe. Eindrücke von Menschen, die dort gelebt und gearbeitet haben, in Bildern festgehalten, um ihr Ziel, das bessere Verständnis für andere Menschen, zu verfolgen. Wer als diese freiwilligen Helfer soll die Orte oder Menschen besser festhalten? Durch die Präsentation im Internet soll und wird das Ziel in die ganze Welt getragen. Um Peace Corps auf finanziell zu unterstützen können einige Bilder als Stock Fotos erworben werden. Die Spanne beginnt bei 0,95$ pro Bild für die eigene privat Sammlung und endet bei 200$ für hochauflösende Printbilder. Reisefotografie, wie sie authentischer nicht sein kann unbedingt ansehen.
04. September 2004

Mit Macro Mania ist ein weiteres wöchentliches Fotoprojekt, wie Photo Friday oder Pixos, gestartet. Macro Mania beschränkt sich dabei ausschliesslich auf die Macrofotografie, es dürfte damit sehr interessante Bilder ergeben. Wie bei den anderen Projekte, gibt es jede Woche ein wechselndes Thema, für das eine Woche Zeit bleibt, um die eigenen Kreationen als Links zu posten. Los geht es am 6. September mit dem Thema “Fruit”.
31. August 2004
Täglich unbeachtet von Millionen Füssen getreten bekommen sie nun die Ehre die ihnen gebührt, trennen sie uns doch von der “Unterwelt”—Die gemeinen Gullydeckel. Drainspotting hat etliche Bilder von Deckeln gesammelt, darunter auch einige schöne Exemplare, die darauf warten entdeckt zu werden. Wer selbst noch einige Bilder in seinem Archiv hat, kann sich damit an der Sammlung beteiligen.
10. August 2004
Was kommt dabei raus, wenn vier schwedische Fotografiestudenten mit einer Nikon D70 in Tokyo unterwegs sind? Natürlich eine Fotografie Webseite: Swedish Eyes in Tokyo ist das witzig aufgemachte Ergebnis ihrer Tour. Leider ist die Seite komplett auf Schwedisch, so dass zumindest ich nicht viel lesen kann. Zu Glück benötigen Fotos aber keine Worte. So lohnt es sich auf jeden Fall eine Speicherkarte in die virtuelle D 70 zu stecken, um sich die Fotos anzusehen, schon alleine wegen des toll gemachten Webseite.
26. Juli 2004
Wer hinter dem Daily Photo Project einem Photoblog erwartet, der jeden Tag ein neues Bild zeigt, hat recht und auch nicht. Jonathan Keller, der Mensch hinter dem Daily Photo Project, hat nur ein Motiv: sich selbst. Seit 1998 zeigt er jeden Tag ein Selbstportrait, immer in der gleichen Pose und niemals lächelnd, um den Bildern nicht, wie er selbst schreibt, durch Emotionen ihren dokumentarischen Charakter zu nehmen.
Die Motivation von Jonathan Keller für sein ambitioniertes Projekt war zunächst die Unterschiede zwischen einzelnen Tagen zu visualisieren, inzwischen geht es ihm um die Entwicklung über die Jahre. Bis jetzt hat er auch noch kein Ende geplant, so werden dann aus Jahren Jahrzehnte.