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Zeitgenössische Fotografie

Tim Flach Photography

12. Januar 2005

Schlicht Tiere beschreibt die Arbeiten von Tim Flach am besten. Schlicht steht jedoch nicht für alltäglich, sondern für die absolute Konzentration auf das Wesentliche in seinen Tieraufnahmen. Ohne Beiwerk und mit teils ungewöhnlichen Perspektiven zeigt er die Eleganz der Natur, die in den Tieren ihren Ausdruck findet. Unter dem gleichen Kredo der Einfachheit hat er auch eine Serie mit Menschen und Babys veröffentlicht. Als Steigerung zeigt er eine Kombination seiner beiden Motivrichtungen Tiere und Menschen zu einer unkonventionellen Bilderserie verarbeitet. Einiger seiner Fotos dürfen manchen bekannt sein, die Restlichen sollte man sich trotzdem nicht entgehen lassen. Zumal seine Internetauftritt mit der gleichen Schlichtheit gestaltet wurde.

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Zeitgenössische Fotografie

New York Underground - Eine andere Welt

24. November 2004

Jede größere Stadt ist von einer Unterwelt durchzogen. Dunkle Röhren schlängeln sich im Boden, nur kurz unterbrochen durch Oasen des Lichts, die den Menschen einen Zugang zur Welt der U-Bahn bieten. Fasziniert blickt man von diesen Punkten in die dunklen Öffnungen rechts und links des Bahnsteiges, jetzt eine Taschenlampe und mit einem Schaudern auf dem Rücken diese Welt erkunden.

Julia Solis hat nicht nur eine Taschenlampe, sondern auch ihre Kamera mitgenommen, um die unterirdischen Mysterien in Bildern einzufangen. Ihre Arbeit hat sie als Buch New York Underground veröffentlicht und einen Auszug der Bilder wird in einer Galerie online gezeigt.

Gruselige Bilder einer realen Welt, die auch genausogut der virtuellen Welt eines aktuellen Action Computerspiels entstammen könnten. Ab jetzt wird der Blick in die dunklen Öffnungen während des Wartens noch anziehender.

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Zeitgenössische Fotografie

New York Changing - Revisit Berenice Abbotts New York

22. November 2004

Mit New York Changing dokumentiert der Fotograf Douglas Levere die Veränderungen einer Stadt. Inspiriert vom berühmten Projekt mit ähnlichem Namen Changing New York der Fotografin Berenice Abbott, die ihre Bilder zwischen 1935 und 1938 fotografierte, hat Douglas Levere die gleichen Plätze nochmal besucht und die gleichen Blickwinkel wie auch schon Berenice Abbott verwendet. Die Idee zu diesem Projekt kam Douglas Levere, als er ein Bild von Berenice Abbott sah, das nur wenige Schritte von seinem Apartment aufgenommen worden war, ein Blick auf eine Strasse, in der er jeden Winkel in der heutigen Zeit kannte.

Jeweils das �ltere und das aktuelle Foto werden gegenübergestellt. So lassen sich die Veränderungen erkennen, mal gab es kaum welche, mal wurde aus dem kleinen Laden ein Wolkenkratzer, mal wurde eine freie Fläche einfach zugebaut. Das Gesamtwert ist als Buch erschienen, aber auch in der Onlinegallerie finden sich genug Beispiele. Ein Snapschuß der Dreißiger und ein Snapschuß vom Ende des letzten Jahrtausend zeigen, wie die Menschen die Stadt New York verändert haben. Schon jetzt plant Douglas Levere das Projekt in 20 oder 30 Jahren fortzusetzen, um den nächsten Schritt der Veränderung zu sehen.

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Affen im Studio

26. August 2004

Affen im Studio zeigt nicht die Bilder zickiger Fotomodelle oder die von Zeitgenossen mit Hang zur schlechten Komik, sondern die Tiere im wahrsten Sinne des Wortes. Jill Greenberg, eine Fotografin aus den USA, hat Affen vor ihre Studiokamera geführt und klassisch porträtiert. Das Ergebnis sind Bilder voll auf die Mimik der Tiere konzentriert. Wie in der Porträtfotografie reicht auch hier die Palette von kühler Zurückhaltung bis hin zum freudigem Blick in die Kamera. Porträts einmal anders, sehenswert…

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Phone Arts

10. Juli 2004

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Phone-Art ist Bildergalerie von Steve Diet Goedde, fotografiert mit einer Handy Kamera. Er hat die Verwendung der Handy Kamera unter einem besonderen Gesichtspunkt gesehen.

In Zeiten, in denen für die meisten Fotografen nur Megapixel und technische Features zählen, das Bild in den Hintergrund rückt, sieht er die technischen Primitivität der Handy Kameras als Chance, sich auf das Bild zurück zu besinnen:

Now in its infancy, its primitiveness is undisputed. It’s this technological rawness that enables people to view photography in its most naked form: light, texture, and compostion.” (Steve Diet Goedde)

Einem Gedanken, dem ich nur zustimmen kann. Es klingt zwar schon etwas abgedroschen, aber letztendlich macht der Mensch hinter der Kamera die Bilder. 

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David Shrigley - Fotografien

08. Juli 2004

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David Shrigley hat seine Internetseite umgestaltet. (Via: hicksdesign)

Ein Stift, egal in welcher Farbe, ist das wichtigste Utensil bei der Kreation der Werke von David Shrigley. Er zeichnet und schreibt auf mitgebrachte oder vorhanden Gegenstände, um so ein ironische, witzige Eingriff in die Umgebung zu nehmen, die Gegenstand seiner Fotografien ist. Lost Filofax ist nicht nur mein Favorit. Aber kein anderes Bild drückt die Gedanken besser aus, die viele von uns in der jetzigen, stressigen Zeit haben.

Der gleiche Stil zieht sich auch durch seine Internetseite. Sie ist mitnichten im strengen Schriftbild von Fonts und Typo, sondern besteht komplett aus Handgeschriebenem und Selbstgezeichnetem.

Die krakelige, ungenaue Anmutung, die allen seinen Werken mehr den Eindruck eines Konzept oder eines Entwurfs, als fertigen Kreationen verleiht, macht seinen besonderen Stil aus. 

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Feel the animal

06. Juli 2004

"Feel the animal” ist eine Fotoserie von Waldim Kahlkopf. Auf den schlichten Bilder zeigt er, durch freistellen, Tiere ohne Beiwerk. Der Fokus liegt nicht auf der Natürlichkeit des Tiers in seiner Umgebung, sondern ganz alleine auf der Ästhetik selbst. Eine angeschnitten Bildkomposition verstärkt diesen Eindruck noch weiter. Mein Favorit ist das Bild “The Animal Seven”. Die Farben auf dem Bild haben eine atemberaubende Wirkung.

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J’iPode Paris - iPod Fotografie

26. Juni 2004

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Michiel Poodt benutzt seinen iPod nicht nur zum Musik hören, sondern auch als kreatives Fotografiezubehör. Mit Kamera und iPod war er in Paris unterwegs. Das Ergebnis sind surreale Eindrücke der französischen Hauptstadt. (Foto: Michiel Poodt: J’iPode Paris)

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