17. September 2006
1978 entstanden mit der Aufnahmen eines Lastkahns die erst Arbeit von “un-deux-trois” des französischen Fotografen Serge Marcel Martinot. 1944 in Paris geboren lebt und arbeitet der Künstler inzwischen in Hamburg. Für “un-deux-trois” nimmt er in einem kurzen Zeitabstand drei Bilder am gleichen Ort im gleichen Blickwinkel auf. Die Einzelbilder der entstehenden Triptychen werden von ihm weder bearbeitet noch werden Aufnahmen aus der Sequenz entfernt oder hinzugefügt.
Als Motive wählt der Künstler urbanen Situation. Entweder Menschen in alltäglichen Situation oder Objekte - Kähne, Schiffe oder Achterbahnen, Motive des französischen surrealistische Films und Fotografie.
Damit lassen sich die Arbeiten von “un-deux-trois” in zwei Gruppen unterteilen. Der Betrachter wird Beobachter kurzer urgestellter Geschehnisse des Alltages. In denen er mit dem Schweifen des Blicks von links nach rechts und umgekehrt die Zeit dieses kurzen Moments vor- und zurückdrehen kann. In der zweiten Gruppe wachsen die Aufnahmen des gleichen Objekts über die drei, nur in wenigen Details unterschiedliche, Bilder zu einem neuen zusammen. Die Zeit als Dimension manifestiert sich plötzlich in der Zweidimensionalität einer Fotografie.
06. Juni 2005
Arbeiten mit Spiegelungen in Perfektion zeigt Jeffery Aaronson. Die Komposition geht so weit, dass es schwer wird die beiden Motive, die durch die Spiegelung zu einem verschmelzen, auseinander zu halten. Sie scheinen zu Einem zusammen zuwachsen. Leicht irritiert fragt sich der Betrachter, ob das Graffiti nun wirklich auf der Seite des Wagens ist oder nur eine Spiegelung der Wand neben der das Auto abgestellt ist? Stehen die Auslagen auf der Strasse oder spiegelt das gegenüberliegende Haus nur im Schaufenster? Ist der Barkeeper nun drinnen oder drausen.
Mit diesen surrealistischen Arbeiten schafft es der Künstler eindrucksvoll die Wahrnehmung der Motive komplett zu verschieben und sie fast gänzlich von der Realität zu trennen, ohne dabei zu digitalen oder fotografischen Tricks greifen zu müssen.
11. Juli 2004

Geboren wurde Alessandro Bavari 1963 in Italien, wo er noch heute lebt und arbeitet. An allen seinen Aufenthaltsorten hat er stets unzählige Fotos von Menschen, Tieren, Objekten und Architektur gefertigt. Inspiriert von den europäischen Mystikern und den Künstlern des 14. und 15. Jahrhundert entwickelte er seinen künstlerischen Stil.
Aus Fotografien von industriellen Gegenständen und organischen Produkten der Natur kreiert er oft düstere, surrealistische, aber dennoch spannende, Werke. Seit 1993 erlaubt ihm der Einsatz von digitaler Manipulation die Grenzen des manuell Möglichen zu überschreiten. (Bild: Alessandro Bavari)
Adobe Print Gallery von Allesandro Bavari
Galerie beim Huge Magazine