Simplephotography

Zeitgenössische Fotografie

Yuri Dojc

21. März 2006

Der tschechische Fotograf Yuri Dojc wurde während seines Aufenthalt 1968 in England durch die russischen Panzer in seiner Heimat vom Sommerschüler zum Flüchtling. Sein weiterer Weg führt ihn bis nach Kanada, wo er heute lebt und arbeitet.

Seine Arbeiten bewegen sich in verschiedene Welten, oder wie er es nennt:

People, Places, Things.

Von zeitgenössischer Akt und Personenfotografie über emotionale Portraits spannt er den Bogen zur grafischen Schlichtheit der Plätze. In Prag unterwegs fotografierte er in geometrisch korrekten Linien. Dazwischen befinden sich einige Reisefotografien, die klischeehaft wenig kreativ kaum aus anderen Arbeiten ähnlicher Art herausragen. Sie tragen deutlich den Tenor von Auftragsarbeiten.

Den vollkommenen Gegensatz dazu zeigt seine Serie „Amorous Nature“. Er schafft es mit diesen Arbeiten dem sonst so chaotischen Verknorrtem alter Baumstrukturen einen unerwartet elegante Ordnung zu geben, die diese Werke für den Betrachter ungewöhnlich machen.

Hinter seinen „Special Projects“ präsentiert er mit „Veterans“ Aufnahmen von Kriegsveteranen. Die versteckten Wunden des Krieges, die die Porträtierten mit einem Ausdruck von Stolz zu überdecken versuchen, bringt er, inspiriert durch ein Zitat, mit einer geringen Farbsättigung in den Arbeiten zum Ausdruck. Seine emotionale Aufnahmen von ehemaligen Häftlingen hält er komplett in schwarzweiss.

Komplettiert wird sein Portfolio mit fotografischen Experimenten und Collagen in „Liberty Bells“. Insgesamt schwingen in den „Special Projects“ Yuri Docis Erlebnisse seiner Vergangenheit mit, der Freiheitsdrang hinter seinem Weg nach Kanada.

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Zeitgenössische Fotografie

Todd Hido

07. März 2006

Todd Hidos Arbeiten der Serie Homes at Night haben einen Touch von Gregory Crewdson und doch sind es keine dieser oft schaurig, surealistischer Inszenierungen. Todd Hido war nachts unterwegs, um diese beleuchteten Fenster zu finden, die die Motive seiner Serie darstellen. Hell strahlen die beleuchteten Fenster durch die Dunkelheit des unwirtlichen Außens. Aber genau dieses Außenstehen, diese Gefühl selbst Fremder zu sein, transportieren seine Arbeiten. Nirgendwo sind Details zu sehen, was in den Häusern vorgeht. Alleine steht der Betrachter in melancholischer Einsamkeit aussen vor. Gepaart mit dem unangenehmen Gefühl unfreiwillig zum Voyeur zu werden oder mit leichtem Schauern ungewollt Zeuge zu werden.

Das Bild Fremder zu sein präsentiert sich auch in den Fotografien der Serie Interiors. Die Bilder zeigen einsame, verlassene Apartments. Der Betrachter kommt zu spät und ist wieder als Fremder außen vor. Keine Einrichtung steht mehr in den Räumen. Auch Hotels oder eigentlich Motelzimmer waren seine Motive. Wobei Hotelzimmer einen Inbegriff des Fremdsein darstellen. Für kurze Zeit ist man beschränkt auf einen kleinen Raum in einer unbekannten Umgebung. Wieder tragen einige der Bilder das Gefühl des unfreiwilligen Voyeurs, da steht die Tür einen Spalt offen. Fernseher sind auf den Arbeiten Todd Hidos nie ausgeschaltet, zeigen aber auch kein Bild. Als Fenster durch die ein Außenstehender in eine andere Welt blick, ohne Teil davon zu sein, nimmt er sie ebenso, wie die erleuchteten Fenster, als helle, überstrahle Flächen auf.

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Fotografen, Künstler und andere Persönlichkeiten

Josef Hoflehners neues Online Portfolio

05. März 2006

Josef Hoflehner und seine von faszinierender grafischer Strenge und kontrastreichen Linien geprägten Arbeiten war bereits Thema eines Artikels bei Simplephotography.

Nun steht sein neues, erweitertes Portfolio im Netz. Er zeigt noch mehr seiner atmosphärischen schwarz/ weiss Aufnahmen, darunter auch seine neusten Serien Iceland Winter I und II.

Auf jeden Fall wieder einen Blick wert.

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Zeitgenössische Deutsche Fotografie

Melanie Wiora

02. März 2006

Die Augen sind der Spiegel der Seele, Melanie Wioras fotografische Arbeit hat bei weitem nichts von der sonst etwas angestaubten Wirkung dieser Phrase. Nah geht sie ran an ihre Modelle, so nahe, bis sich die Portraits und die in den Augen spiegelnde Aussenwelt in Fragmente auflöst. Die Arbeiten der Serie Eyescape I bis III und Personal Reflections zeigen, wie der Mensch seine visuelle Umgebung im Inneren reflektiert, umgesetzt in einer besonderen Interpretation. In Außen ist in mir findet Sie eine neue bildliche Richtung sich dem Thema zu nähern. Die Wahrnehmung und Interaktion mit der Umgebung verschwindet in den Gedanken aus dem direkten Fokus des Blicks und dennoch bleibt die Beziehung präsent. Das Sujet hat seinen Blick schon lange abgewendet und doch bleibt der aufgenommene Eindruck vorhanden, wenn er auch in der Unschärfe verschwindet und sich dabei mehr auf den Eindruck als auf Details richtet. Ständig ist der Betrachter versucht die Bilder durch eigene Assoziation zu schärfen und dennoch bleibt ihm nur der Eindruck von Innenansichten in der bildliche Darstellung wie Menschen durch Erfahrung und Erinnerung ihre Umgebung einordnen. Genau dieses Verschwommene der Gedanken steht hinter den Werken zur Serie Anwesend - Abwesend, die Person ist physisch anwesend und doch verhindert die geistige Abwesenheit die klare Fokussierung. Während bei Eyescape und Personal Reflections die Veränderung durch die Art der Aufnahme erreicht wird, geschah dies bei Anwesend - Abwesend und Außen ist in mir durch digitale Bearbeitung. Immer vor dem Hintergrund das dokumentarische der Fotografie zu verlassen.

Zu sehen sein werden die Arbeiten als nächstes vom 6. Mai bis zum 3. Juni im Kunstverein Trier.

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Simplephotography

Es ist vollbracht

28. Februar 2006

Die Simplephotography ist komplett neu eingekleidet. Es ging zurück zur einfachen Schlichtheit eines Einspalters, keine Verläufe mehr und Schatten ebenfalls nicht. Dafür kommen die Templates fast ohne Bilder aus. Die einzigen Bilder sind nun, neben denen aus den regulären Journaleinträgen, die aus meinen Portfolio, die so ihre angemessenen Präsentation bekommen. Die rümpelige Seitenspalte wurde ganz abgeschafft, dafür sind die Photomarks in den Linksbereich gewandert, der daneben noch meine Blogroll enthält. Für die Photomarks gibt es einen neuen gesonderten RSS Feed. Die Blogroll selbst ist kein OPML Export aus NetNewWire mehr, sondern wird nun mit der Hand gepflegt, um sich auf die Blogs zu konzentrieren, die ich gerne lese. Noch fehlen einige Einträge in der Blogroll, die werde ich nach und nach ergänzen auch im Zuge der Entrümpelung meine NetNewsWire Subscriptions. Der Photoblog hat noch keinen neuen Platz gefunden. Mir ist auch noch nicht klar, ob ich ihn überhaupt weiterführe. Er entspricht immer weniger meiner fotografischen Arbeit, die sich mehr als längere Konzentration auf eine Serie oder Thema als auf die schnellen Einzelbilder eines Photoblogs fokussiert.

Mein Dank gilt den Entwicklern der ExpressionEngine, immer noch als Basis der Simplephotography, ist sie hochgradig flexible und lässt eine anspruchsvolle Templateprogrammierung zu. Weiter gilt mein Dank mad4milk für das Javascript Framework moo.fx und alwaysBeta für die moo.Fx basierende Version der genialen Lightbox.js. So konnte ich die Javascript Effekte auf Simplephotography realisieren. Die Lightbox.js lässt sich in den Leuchtkästen der Serien (z.B. für die Serie Aufbruch aus dem Nichts) bewundern. Alle URLs bleiben bestehen.

Ich freu mich über Kommentare und Fehlermeldungen, einfach unter den Artikel posten oder per Mail.

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Simplephotography

Sneak Preview

22. Februar 2006

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Coming soon… Aufgeräumter, schlichter…

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Zeitgenössische Deutsche Fotografie

Gute Aussichten - Junge deutsche Fotografie

23. Januar 2006

Gute Aussichten, der 2004 aus der Taufe gehobene bundesdeutsche Wettbewerb für Diplomarbeiten aus fotografischen Fachbereichen, zeigt sich erfolgreich im zweiten Jahr. Aus den 94 Einsendungen, gegenüber 60 Einsendungen zur ersten Austragung, wählte die Jury 13 Arbeiten aus. Eine Ausstellung der Wettbewerbsgewinner befindet zur Zeit auf Tournee durch Deutschland. Nach dem Start in Berlin sind die Arbeiten noch bis zum 29.01.06 in dem Hamburger Deichtorhallen zu sehen. Als nächstes folgen Dortmund, Frankfurt und München. Zudem sind, dank einer Kooperation mit dem Goethe Institut, ausgewählte Arbeiten der Jahre 2004 - 2006 in Rabat, Washington, Casablanca und Algier zu sehen. Genauere Informationen zu Orten und Terminen bietet die Internetseite des Wettbewerbs, genauso wie Arbeiten aller Gewinner.

Die ausgezeichneten Fotografien spannen den Bogen von serieller Fotografie über essayistische Inszenierung, wie in Bettina Metzens Serie „Selbstgespräche mit dem Universum“, die deutliche Inspiration an Gregory Crewdson zeigt, bis zu medienreflexsiven Arbeiten hin zur Untersuchung der Darstellungen des dreidimensionalen Raums im zweidimensionalen Bild in Walter Wildangers „Innen-Aussen 2005“. Experimente zur Wahrnehmungspsychologie zeigt Claudia Christoffel. Dazu überklebte sie in „Gaffadream 2005“ entscheidende Teile ihre Bilder mit Klebeband. Die Neugier auf Verborgenes tritt in der Vordergrund. Eindrucksvoll zeigt sich die Abhängigkeit der Menschen vom Sichtbaren. Zusammen mit Delia Kellers filmisch fotografischer Umsetzung Marie Luise Kaschnitzs „Eisbären“ und Kathi Schröders Wandarbeit aus verwobenen Bildstreifen inspiriert von Max Frischs „Stiller“ bietet sich eine spannende Endeckungsreise von klassischer Fotografie bis hin zu kreativen Technikmixturen.

Henning Rogge setzt sich in seiner Serie „Schauinsland“ mit deutschen Aussichtspunkten auseinander. Wie diese Landschaft effizient in kleine vorgefertigte Häppchen aufbereitet ist, von dort muss der Blick am schönsten sein. Eine Auseinandersetzung und selbst Sehen ist nicht mehr nötig, ebenso wenig, wie ein umständliches Erreichen der Punkte. Parkplätze, Wege und Holzplattformen erlauben das Erleben der Landschaft mit großstädtischem Komfort. Nur wenige der Personen auf den Arbeiten weichen von der vorgegebenen Blickrichtung ab.

Ebenfalls mit den Folgen des Versuchs großstädtischen Komfort in die weite Landschaft zu bringen, beschäftigt sich Robert Voit in „Enchanted Wood 2003 bis 2005“. Die Evolution der Bäume findet seiner Meinung nach den vorläufigen Endpunkt in den als künstliche Bäume getarnte Mobilfunkmasten, die die Sujets seiner Werke darstellen. Das ganze entwickelt sich zu einem skurril befremdlichen Motiv des Eindringen menschlichen Fortschritts in die Natur.

Christian Wolter dokumentiert in „Blühende Landschaften 2005“ ostdeutsche Bauruinen, Leerstände und unfertige Strassen 15 Jahre nach der Wiedervereinigung. Absurde Leere verdichtet sich mit dem Eindruck der Misswirtschaft zu bizarr ästhetischen Landschaftsbilder.

Gute Aussichten bietet einen interessanten Rundblick in die derzeitige junge, zeitgenössische deutsche Fotografie.

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Zeitgenössische Fotografie

Camille Solyaga - Photography

18. Dezember 2005

1959 in Denver geboren lebt und arbeite die amerikanische Fotografien zur Zeit in San Francisco. Nach dem Studium der spanischen Literatur hat sie bis 1990 das Academy of Art College in San Francisco besucht. Seit 1989 sind ihre Arbeiten in Ausstellungen zu sehen.

Camille Solyage sucht in ihren Bildern die Einfachheit der Komplexität. Die höchste Form findet sie in der Vielschichtigkeit der Natur. Die sie in ihren Arbeiten soweit reduziert bis sich Komplexität in puristische Ordnung auflöst. Das Ergebnis sind Arbeiten weit weg von der normalen Naturfotografie. Vielmehr spiegelt sich die Essenz und die innewohnende Ordnung in ihren lyrischen und stillen Arbeiten wieder. Soweit, bis die monochromen Arbeiten weg von den Motiven selbst zu Objekten werden. Einfache Eleganz liegt in ihren High Key Arbeiten der Serie „Red Crowned Cranes“. Für Anhänger puristischer schwarz/weiss Fotografie ein weiterer Leckerbissen. Quallen, den bei der Fortbewegung mit eines der elegantesten Geschöpfe, widmet sie die Serie „Jellyfish Studies“.

Betrachtet man die Mathematik, so ist die Kugel gleichzeitig der komplexestes und puristischste Grundkörper. Dies gepaart mit dem hohen Stellenwert, den die Kugel in der Natur bis hinaus in das Universum einnimmt, hat Camillie Solyaga zu einem Projekt inspiriert. 4πR² ist eine Studie mit 32 Fotogrammen, zu deren Erstellung die Künstlerin Licht durch verschiedene Flüssigkeiten auf Fotopapier projiziert hat. Für sie ein Weg die unbegreifliche Gesamtheit des Univisums durch Reduktion erfassbarer zu machen, der Sprung aus dem Mikrokosmos des Fotolabors hinaus in dem gesamten Makrokosmos, um für sich die gesamte Welt im kleinen begreifbar zu machen.

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Fine Art Fotografie

Irinel Stegaru - Emotionen in der Vergänglichkeit des theatralen Moments.

11. Dezember 2005

Irinel Stegaru lebt und arbeitet als freischaffende Fotografin in Mannheim. Die 1964 in Bukarest geborene Künstlerin studierte Romanistik und Anglistik in Frankreich, den USA und Deutschland, zusätzlich Fotografie in den USA und Italien. Besonders herausstellen will ich ihre Abreiten in der Tanz- und Theaterfotografie, dem Arbeitsschwerpunkt von Irinel Stegaru in den letzten Jahren. Unter dem Titel „Motion“ waren ihre Bilder in diversen Galerie und Ausstellungen zu sehen und auch auf der Internetseite der Künstlerin finden sich in zwei Galerien eine Ausschnitt der Arbeiten. Den Katalog scheint es leider nicht im offiziellen Buchhandel zu geben. Dafür lässt er sich aber direkt über die Internetseite der Künstlerin bestellen.

Irinel Stegarus Arbeiten gehen weit über die reine Dokumentation hinaus. Dramatisch starke Kontraste, Bewegung, Spannungen zwischen Schärfe und Unschärfe und starke Spitzlichtern verdichtet sie in Ihren Arbeiten zu eindrücklichen Bildkompositionen. Der Ausdruck im Tanz geht über etwas hinaus, das sich durch die bloße Darstellung des Köpers zeigen lies. Nur mit dem vorhandenen Bühnenlicht, ohne zusätzliches künstliches Licht, gelingt es Irinel Stegaru genau diesen darüber hinaus gehende Ausdruck in ihren Arbeiten wiederzuspieglen. Dabei abstrahiert sie diesen, dem Theaterzuschauer oft verborgen bleibenden, Augenblick aus der Dramaturgie des Stückes. Requisiten, Bühnenbild und Zuschauer verschwinden im schwarz und geben den Blick frei auf die Emotion des von Vergänglichkeit geprägten theatralen Moment.

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Bildbände, Magazine und Literatur

Deutscher Fotobuchpreis 2005 - Fotobücher in Hamburg und im Netz

06. Dezember 2005

Wie schon in 2003 und 2004 bietet auch dieses Jahr der Deutsche Fotobuchpreis wieder genug Inspiration und fotografische Genüsse für die lichtarme Jahreszeit. Die Arbeiten zwei der Gewinner waren bereits Thema eines Artikels auf Simplephotography:

Josef Hoflehner mit seinen unglaublichen schwarz/weiss Landschaft Aufnahmen erhielt einen Auszeichnung für sein Buch “Unleashed“. (Artikel auf Simplephotography)

Edward Burtynsky wurde für seine kritische Arbeit und des daraus entstandenen Buches „China“ ausgezeichnet. (Artikel auf Simplephotography)

Ich werden den Preis zum Anlass nehmen, in loser Folge auch über die anderen Künstler zu berichten.

Fotografien im Netz erlauben zwar den einfachen Zugriff, aber es geht letztendlich nichts über einen echten Bildband zusammen mit einer Tasse oder einem Glas des Lieblingsgetränks auf dem Sessel.

Während die meisten Buchhandlungen der Fotografie neben Harry Potter meist nur alibimässige wenige Regalmeter mit wenig außergewöhnlichem einräumen, haben wir das Glück in Hamburg eine bessere Anlaufstelle zu haben. Die Buchhandlung im Haus der Fotografie ist nicht einer der üblichen Musseumsshops mit Postkarten und Postern, sondern eine Buchhandlung nur für Fotografie und so der Tod für jede Geldbörse. Ehemals bei PPS im Bunker an der Feldstrasse hat der Buchladen von Michael Klein-Reitzenstein nun in den Deichtorhallen sein neues Zuhause gefunden. Da der Besuch des Hauses der Fotografie für fotointeressierte Hamburger und Besucher Pflichtprogramm ist, bleibt einem ein weiter Weg zu Bildbänden und außergewöhnliche Buchobjekten erspart. Manche Bildbände sind an sich schon ein Kunstobjekte. Die feine Magazinabteilung bietet Titel, bei der selbst der best sortierteste Bahnhofsbuchhandel fragend mit den Augen rollt.

Eine kleinere Auswahl an Bildbänden, die vom Galeristen selbst zusammengestellt ist, bietet die Galerie Morat.

Wer nicht das Glück hat solche Läden in der Nähe zu haben, kann sich durch die einschlägigen online Buchhandlungen quälen oder er besucht fotobo.de, den online Buchhandel für Fotografie von Alexandra Emde, mit Wunderkammer selbst Bloggerin zu Fotografie. Die Wunderkammer war einer der ersten deutschen Blog zu Fotografie auf meiner Blogroll. FOTOBücher Online entstand aus Alexandras Leidenschaft für Fotobücher, die Abwicklung und den Versand übernimmt Amazon. Am Rande vielleicht interessant, der Shop basiert auf der ExpressionEngine. Um das Thema oben wieder aufzugreifen, FOTOBücher Online hat einen eigenen Bereich mit allen Gewinnern des Deutschen Fotobuch Preises.

Viel Spass beim Stöbern, Endecken und Geniessen…

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